Schwerelos
Gerade wenn man denkt, man hätte schon alles gesehen…
Eine absolut faszinierende Performance:
Gerade wenn man denkt, man hätte schon alles gesehen…
Eine absolut faszinierende Performance:
Nach unzähligen Lebensmittelskandalen und ständig neuen Nachrichten von Giften in der Nahrung, fragt sich heutzutage so mancher Verbraucher was man eigentlich noch bedenkenlos essen kann. Die hartnäckige Angst vor Schadstoffen lässt vielen den Appetit vergehen.

Genau diese Grundstimmung herrschte auch schon 1999 in Belgien als sich ein ganz besonderer Vorfall rund um vergiftete Nahrungsmittel ereignete. Ein Skandal um Dioxin in Lebensmitteln hatte jüngst die Bevölkerung beunruhigt und sämtliche Medien berichteten fortlaufend über weitere gefährliche Giftstoffe die in allen möglichen Produkten gefunden worden waren.
Wie zur Bestätigung schlimmer Vorahnungen erschütterte plötzlich eine Nachricht über vergiftete Schulkinder das Land. Dutzende Schüler, vor allem Mädchen, klagten u.a. über Schwindelgefühl, Kopfweh, Müdigkeit und Bauchschmerzen. Viele mussten in Krankenhäusern behandelt werden. Ein gemeinsamer Nenner war glücklicherweise schnell gefunden, denn alle Kinder hatten Coca Cola getrunken. Prompt reagierte der Konzern, sensibilisiert durch das vorherrschende Klima der Verunsicherung, ließ seine Produkte untersuchen und wurde tatsächlich fündig. Einerseits wurden Fungizide an der Außenseite von Dosen entdeckt andererseits wurde Hydrogensulfit in Limonadenproben nachgewiesen.
Zum Schutz der Bevölkerung wurden die Ergebnisse umgehend veröffentlicht, der Verkauf von Coca Cola offiziell verboten und hunderttausende Flaschen und Dosen verschwanden aus den Regalen der Supermärkte. Doch offenbar war es zu spät. Denn kaum waren die Bürger gewarnt worden erkrankten hunderte weitere Menschen. Das Gift verbreitete sich rasch erst in ganz Belgien und schließlich, denn Gift kennt offenbar keine Ländergrenzen, musste sogar in Polen ein Mineralwasser vom Markt genommen werden, da es auch dort zu massenhaften Erkrankungen kam. Wie genau das Toxin verbreitet wurde blieb aber rätselhaft. Jeden schien es als nächsten treffen zu können. Ein Horrorszenario!
Natürliche drängen sich nun einige Fragen auf, die in den Boulevardmedien etwa so geklungen hätten: Wie konnte das heimtückische Gift trotz aller Vorsichtsmaßnahmen verbreitet werden? War es wohmöglich ein Terroranschlag? Wie gefährlich ist Cola wirklich? Und kann so etwas wieder geschehen? Die Antwot wird Sie vielleicht überraschen.
Es gehört praktisch zu meinem Beruf ständig über die Macht des Geistes zu reden und zu illustrieren zu was Verstand, Gehirn und Unterbewusstsein alles fähig sind. Praktisch jeder hat ein Bild davon welche erstaunlichen Phänomene durch komplexe Vorgänge wie z.B. Hypnose und Suggestion hervorgerufen werden können, aber nur wenige sind sich wirklich bewusst wie weitreichend und sogar gefährlich einfache Informationen seien können. Und genau hierfür sind die Vorgänge in Belgien ein hervorragendes Beispiel, denn die Konzentration der gefunden und eigentlich recht harmlosen Substanzen war dermaßen gering, dass sie nach einhelliger Meinung der Wissenschaftler keinerlei Vergiftungserscheinungen hätte hervorrufen können.
Doch eine Vergiftung lag trotzdem vor. Sogar eine Epidemie. Es handelte sich um eine Vergiftung durch Informationen. Eine memetische Ansteckung* mit Ideen, die sich, ähnlich den Prozessen die einen Ohrwurm unsterblich machen, wie ein Lauffeuer durch Kommunikation von Gehirn zu Gehirn ausbreitete. Die exzessive Medienberichterstattung, die schwelende Grundangst und die Schlagworte ‘Kinder’ und ‘Gift’ reichten aus um eine Massenpanik auszulösen und unzählige Menschen davon zu überzeugen, sie wären vergiftet worden. Also ein gutes Beispiel dafür, welche macht Gedanken wirklich haben. Deshalb lieber Leser, denken Sie immer an was schönes.
* Meme sind Informationen, welche sich durch Kommunikation Ihrer Träger verbreiten und einer natürlichen Selektion unterliegen. Oft werden Sie als Grundlage der kulturellen Evolution bezeichnet und daher als Gegenstück zum biologischen Gen gesehen.

Ich kenne Sie! Ja, genau Sie. Und ich kann Sie sogar sehen. Mittels der mystischen Kraft der Kristallkugel beobachte ich Sie schon lange und habe mal aufgeschrieben, was ich inzwischen so über Sie weiß. Wenn Sie an die unheimliche Macht der Hellseherei glauben, und wirklich nur dann, dürfen Sie weiterlesen um zu erfahren welche persönlichen Daten von Ihnen in diesem Blog preisgegeben werden. Sie glauben nicht an das Übernatürliche? Dann lesen Sie keinesfalls weiter, da die folgenden Informationen nicht für Sie bestimmt sind.
Aha, Sie lesen also doch weiter? Na dann sind Sie tatsächlich durchschaut, denn folgendes weiß ich über Sie :
Sie sind sehr neugierig und befolgen nicht blindlings jede Anweisung (Ha!). Sie sind deutlich über 21 Jahre alt ;-) und wohnen wahrscheinlich zur Miete. Würden Sie eine beträchtliche Summe im Lotto gewinnen, wäre eines Ihrer wichtigsten Projekte ein Haus bauen oder ein/e Häuschen/Eigentumswohnung kaufen. Wohnen Sie schon im Eigentum? Dann wären Auto und Reisen wichtige Faktoren nach einem unerwarteten Geldsegen (ja ja, und natürlich Spenden und Altersvorsorge fürs gute Gewissen).
Sie frühstücken deutlich kürzer als 30 Minuten, oder sogar gar nicht. Trotzdem essen Sie ungefähr 85kg Brot im Jahr. Genetisch veränderte Lebensmittel halten Sie überdies für ungesund, oder zumindest für bedenklich.
Mit größter Wahrscheinlichkeit sehen Sie täglich fern und verknüpfen überdies einige interessante Kindheitserinnerungen mit der Flimmerkiste. Daher kennen Sie auch den Namen von mindestens einem Delphin. Er heißt Flipper. Sie besitzen einen DVD- oder Blu-ray-Player oder haben zumindest die Möglichkeit DVDs/Blu-rays abzuspielen. Was Sie aber nicht mit jeder Disc tun, denn von denen die Sie Ihr Eigen nennen, ist die eine oder andere noch originalverpackt.
Sie haben sich mehr als einmal Gedanken gemacht, ob Sie vielleicht zu viel Zeit im Internet oder allgemein vor dem Computer verbringen, sehen Ihr Verhalten aber als nicht allzu kritisch an. Generell machen Sie sich aber in letzter Zeit vermehrt Gedanken über Ihre Gesundheit, Ihre Zukunft oder darüber was im Alter mit Ihnen werden wird.
Sie legen einen gewissen Wert auf persönliche Sicherheit und sind mäßig risikofreudig. Wenn Sie z.B. einen Fahrstuhl betreten, in dem sich weitere Fahrgäste befinden, versuchen Sie sich instinktiv mit dem Rücken zur Wand und nicht in der Mitte der Kabine zu positionieren.
(Jetzt denken Sie gerade darüber nach, ob Sie nicht doch schon mal in der Mitte einer Fahrstuhlkabine standen, oder dies zumindest mal ausprobieren sollten. Ja, Sie sind doch ein Rebell!)
Sie glauben die Grundlagen unserer Kultur sind Freiheit und Gleichberechtigung und legen größten Wert auf freie Meinungsäußerung. Sie glauben eigentlich immer noch an die Große Liebe und schlafen nachts meist auf der Seite.
Kurz gesagt:
Sie Sind einmalig, undurchschaubar und all Ihre Entscheidungen sind völlig frei.
Kleiner Zeitvertreib gefällig? Die New York Times bietet, natürlich aus rein wissenschaftlichen Gründen, das bekannte Knobelspiel Stein, Papier, Schere als Browsergame an. Dabei handelt es sich um ein Beispiel für einfache künstliche Intelligenz, denn während des Spiels lernt der Computer dazu und analysiert Ihre Züge. Testen Sie Ihr strategisches Können, indem Sie wiederum versuchen die Entscheidungen des Computers zu durchschauen. Die Stärke Ihres Gegners können Sie sich aussuchen und zwischen Novice (Anfänger) und Veteran (Vortgeschrittener) wählen.
Viel Spaß!