Profil

Aussergewöhnlich

»Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgendetwas, das der menschliche Geist erfinden könnte.«

Sir Arthur Conan Doyle

Michael Constantins Lebenslauf kann man getrost als außergewöhnlich bezeichnen. Schon im Grundschulalter war er ein Individualist, der genau wusste, dass ein „normaler“ Beruf für ihn gar nicht nicht erst in Frage käme. Superheld oder Superschurke, war seiner Meinung nach das Mindeste. Was damals aber kaum jemand ahnten, war wie ernst der eigensinnige Junge aus Westfalen diese ungewöhnliche Lebensplanung nahm. Denn angespornt durch seine Helden aus Comics, Filmen und Büchern machte er sich wirklich auf die Suche nach seiner wahren Bestimmung.

Schon früh bescheinigten ihm Eltern und Lehrer besondere Talente. Bereits als Kind verfügte er über eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe, ein nahezu fotografisches Gedächtnis und einen unheimliches Gespür für die Gefühle und Regungen anderer Menschen. Was lag also näher, als diese speziellen Begabungen auszubauen und durch Erlerntes zu ergänzen.

Auf der Jagt nach Wissen pilgerte Constantin daher von einem Experten zum anderen und trug so im Laufe der Zeit eine erstaunliche Palette an Fähigkeiten zusammen. Er studierte verschiedene Kampf- und Meditationssysteme und lernte allerhand Nützliches von Psychologen und Magiern, Mentalisten und Ärzten, Schauspielern, Hypnotiseuren und nicht zuletzt aus unzähligen, teils geheimgehaltenen Büchern.

Nach Jahren des Studiums, inzwischen im Stande scheinbar Gedanken zu lesen und sogar den Geist der Menschen zu beeinflussen, traf Constantin schließlich die Entscheidung seine Fähigkeiten der Öffentlichkeit nicht länger vorzuenthalten. Nachdem er als Berater für verschiedene Behörden tätig war, regelmäßig Vorträge hielt und sogar als Schlangenfänger gearbeitet hatte, machte er schließlich den praktisch unvermeidbaren Schritt auf die Bühne.

Seitdem bietet er mit jeder Demonstration seines Könnens den erstaunten Zuschauern nicht nur spannende Unterhaltung sondern vermittelt auch stets seinen unerschütterlichen Glauben an das Besondere, das in jedem Menschen steckt. Und seine Wegbegleiter von Damals sind froh, dass er sich entschlossen hat, dann doch kein Superschurke zu werden.